Fräulein Maria von Jever (1500-1575) ist bis heute die zentrale Identifikationsfigur des Jeverlandes. Während ihrer Regierungszeit prägte sie die Herrschaft Jever in politischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht
nachhaltig. Selbstbewusst und unabhängig übernahm sie Verantwortung und setzte sich gegen männliche Machtansprüche durch. Die Leiterin des Schlossmuseums Jever, Frau Prof. Dr. Antje Sander, wird in diesem
Vortrag die neuesten Forschungen zu Maria von Jever vorstellen. Dabei werden u.a. auch die aktuellen Untersuchungen in der Gruft der jeverschen Stadtkirche und die damit verbundene Frage nach dem Begräbnisort der Herrscherin erläutert.
Neben den Linoleum-Werken und der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei gab es noch weitere Industrien in Delmenhorst, die nicht so bekannt sind. Das Spektrum der Produkte reichte von Automobilen bis zu Margarine.
Der Vortrag zeigt, wie wir trotz zunehmender Erosion, Sturmfluten und steigendem Meeresspiegel zukunftsfähige Lebensräume gestalten können. Er beleuchtet innovative Küstenschutzkonzepte, die Naturprozesse nutzen
statt bekämpfen. Anhand aktueller Forschung wird deutlich, welche Chancen in einer engeren Zusammenarbeit von Wissenschaft, Gemeinden und Ökosystemen liegen. Der Vortrag lädt dazu ein, neue Perspektiven auf das Leben an der Küste zu entdecken und nachhaltige Lösungen mitzugestalten.
Verschiedene heimische Singvogelarten (z. B. Nachtigall, Pirol, Gartenrotschwanz) sind Langstreckenflieger. Als sogenannte „Trans-Sahara-Zieher“ wandern sie ohne Eltern oder Artgenossen in ihre afrikanischen Überwinterungsgebiete. Zur Orientierung nutzen sie unter anderem einen magnetischen Kompass, der auf den Erdmagnetfeldern basiert. Laborversuche zeigen, dass dieser Kompass gestört und das angeborene Zug-
verhalten beeinträchtigt wird, wenn die Vögel elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind. Ob dieser Effekt auch in der freien Natur von Bedeutung ist und die Abnahme der Trans-Sahara-Zieher zum Teil erklären
könnte, ist unklar. Im Vortrag werden Ergebnisse einer Feldstudie vorgestellt, die den Einfluss von Elektrosmog in natürlicher Umgebung untersucht und fragt, ob die dramatische Abnahme von Langstreckenfliegern damit
zusammenhängt.
Der Leiter des neu eröffneten Oldenburger Stadtmuseums, Dr. Steffen Wiegmann, führt die Teilnehmer*innen durch die aktuellen Ausstellungen und erläutert das Gesamtkonzept des Museums.
Die faszinierende Geschichte der Wikinger reicht von etwa 793 bis 1066 nach Christi. Das Zeitalter der Wikinger ist geprägt von Seefahrten, Handelsbeziehungen, Raubzügen und der Erschließung neuer Gebiete. Hauptsächlich aus den skandinavischen Ländern stammend fuhren sie mit ihren seetüchtigen Langschiffen bis nach England, Frankreich, Island und sogar Neufundland. Ihre Handelsbeziehungen reichten bis ins Byzantinische Reich und in den Nahen Osten. Unser Seminar beleuchtet das Leben, die Kultur und das Erbe der Wikinger.
Oldenburg hat seine Wurzeln am Wasser. Noch heute spielt das Element Wasser in vielerlei Hinsicht eine bedeutende Rolle. Stadtführer Reinhard Hövel erläutert in seinem Vortrag neben den wichtigsten Gewässern der
Stadt, wie Hunte, Haaren und Küstenkanal, noch viele weitere Aspekte sowie die Bedeutung des Wassers für die Stadtgeschichte und die Stadtentwicklung.