Schlossvortrag zu Gegenwart und Geschichte Chinas am 05.03.2015
Das Imperium kehrt zurück Eine Betrachtung der Politik, Wirtschaft und Kultur Chinas in ihren gegenwärtigen und historischen Bezügen
Zu diesem Thema wird Dr. Cord Eberspächer, Leiter des Konfuzius-Institutes an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, im Rahmen eines Schlossabends am 05.03.2015 referieren, zu dem der Oldenburger Landesverein zusammen mit der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Oldenburg einlädt.
Dass China eine immer wichtigere Rolle auf dem internationalen Parkett spielt, erscheint heute schon als Selbstverständlichkeit. China wird als Hoffnungsträger, vielfach auch als Bedrohung wahrgenommen und zwingt dazu, viele Konstellationen und Modelle neu zu überdenken. Dabei ist der heutige Aufstieg des Reiches der Mitte aus chinesischer Sicht kein Neuanfang, sondern vielmehr eine Rückkehr auf einen angestammten Platz, den China lediglich für einige Zeit eingebüßt hatte. In seinem Vortrag beleuchtet der Referent die jüngsten Entwicklungen Chinas und zeigt historische Konstanten und neue Entwicklungslinien des gegenwärtigen Chinas auf.
Dr. Cord Eberspächer, gebürtiger Oldenburger, studierte Geschichte und Sinologie. Seiner Promotion zur deutschen Kanonenbootpolitik in China folgte die Mitarbeit in Forschungsprojekten zur chinesischen Geschichte am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz in Berlin und der University of Bristol. Er forscht und publiziert im Besonderen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen. Seit Januar 2010 ist er Direktor des Düsseldorfer Konfuzius-Instituts, das als offizielles chinesisches Kulturinstitut die Sprache und Kultur Chinas vermittelt. Für seine Rolle bei der hervorragenden Entwicklung des Instituts wurde er im Dezember 2012 in Peking mit dem Individual Performance Excellence Award ausgezeichnet.
Beginn des Vortrages ist 20 Uhr im Oldenburger Schloss. Eintritt 5 Euro bzw. 3 Euro (ermäßigt).