Termine

26.04.2018, 20:00 Uhr:Schlossvortrag

Vor 100 Jahren: Oldenburg 1918. Das Ende des „Großen Krieges“ und die November-Revolution

Referent: Dr. Gerhard Wiechmann (Oldenburg)

Obwohl Oldenburg im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs insbesondere in der Lebensmittelversorgung – die alles beherrschende Frage – durchaus bessergestellt war als das übrige Deutschland, hinterließ der nun ins vierte Jahr gehende Krieg auch hier deutliche Spuren. Die täglichen Verluste von Angehörigen an der Front, die hiesigen Lazarette, die Kriegsgefangenen und die Rüstungsindustrie mit ihren zahlreichen Arbeiterinnen sowie Versorgungsmängel auf allen Ebenen ließen auch die Einwohner der sonst eher beschaulichen Residenz den Krieg hautnah erleben. Die Krise des Jahres 1918 endete in der Novemberrevolution, bei der anfänglich unklar war, ob der neue deutsche Staat nach russischem Vorbild als Räterepublik oder aber als parlamentarische Demokratie gestaltet werden sollte. Anhand neuer regionaler Forschungsliteratur soll ein Bild von Stadt und Umland vom Frühjahr 1918 bis Februar 1919 gezeichnet werden, dass diese Entwicklung nachvollziehbar machen soll.

Ort: Schloss Oldenburg

Zeit: 20:00 Uhr